Mit Netbooks auch Unterwegs arbeiten können

Netbooks gelten seit geraumer Zeit als eine beliebte Alternative gegenüber dem Notebook und finden vor allem in Hinsicht auf das Surfen für Unterwegs ihre Anwendung. Netbooks findet man heutzutage in vielen Designs, Marken und Ausstattungen vor. Einige Exemplare verfügen über so viel Leistung, dass man diese sogar zum Spielen von Games oder für dauerhafte Heim- bzw. Auswärtsarbeiten nutzen kann. In der Regel kommen die Geräte mit einer Bildschirmgröße von etwas über 20 Zentimeter daher, was genau 10,1 Zoll entspricht. Die gängigen Preise für Netbooks liegen zwischen 200 und etwas über 600 Euro, je nach dem, wie viel Grafikleistung, Prozessorstärke, Displaygröße, Gewicht, Festplattenspeicher und Arbeitsspeicher der potentielle Käufer von seinem Computer für unterwegs verlangt.

Vorteile gegenüber Notebooks

Der Hauptvorteil von Netbooks gegenüber Notebooks, die ursprünglich auch für das Arbeiten während der Zeit, die man unterwegs ist, gedacht waren, liegt in der minimierten Größe sowie im Gewicht, das bei Netbooks ausgesprochen leicht daher kommt, und somit auf Reisen keine besondere Tragelast darstellt. Seit geraumer Zeit nutzen Netbooks auch das Betriebssystem Windows 7, was daran liegt, dass die neuesten Geräte über einen Arbeitsspeicher von mindestens zwei Gigabyte verfügen. Dadurch kann man ohne großes Stocken und Warten den vollen Funktionsumfang des Microsoft-Betriebssystems nutzen. Bei den ersten Geräten waren lediglich ältere Windows-Versionen sowie die gängigen Linux-Betriebssysteme, die deutlich weniger Arbeitsspeicher benötigen, für Netbooks verfügbar.

erste Exemplare

Die Geschichte der Netbooks fängt im Jahr 1996 an, wobei die ersten Exemplare zu Beginn von gewissen Fachzeitschriften noch Mini-Notebooks genannt wurden. In Deutschland brachte Toshiba mit dem Libretto-Netbook sein erstes Gerät dieser Gattung auf den Markt. Dieses kostete zunächst 500 Euro und verfügte nur über einen sehr begrenzten Festplattenspeicher. Schon kurz darauf folgten große Marken wie Sony und Acer dem Beispiel des japanischen Elektronikherstellers und ein Wettbewerb begann, der heutzutage ausgesprochen facettenreich ist. Erst im Jahre 2000 wurden die Netbooks mit dieser Bezeichnung gekennzeichnet. Ein Gerät, das von Psion hergestellt wurde, erhielt diesen Namen laut Unternehmensangaben aus rein marketingtechnischen Gründen.

Leistung

In Hinsicht auf den Prozessor ist zu sagen, dass die meisten Geräte den Intel Atom N270 mit dem 945GSE-Chipsatz nutzen und einen Festplattenspeicher vorweisen, der durch 2,5 Zoll und unterschiedliche Größen, 160, 250 oder 320 GB, die den Kaufpreis von Netbooks deutlich bestimmen, charakterisiert ist. Das Display birgt eine für Computer eher untypische Auflösung von 1024 × 600 Pixeln in sich. Diese Angaben treffen auf die neueren Modelle zu, bei den ersten Exemplaren von Netbooks galten Festplatten mit wenigen Gigabyte Speicher als ausgesprochen gängig, jedoch waren die Geräte dadurch auch deutlich schwerer als heutzutage.
Neben Netbooks gibt es auch so genannte Nettops auf dem Markt, mit denen Desktop-PCs bezeichnet werden, die über eine ähnliche Ausstattung wie Netbooks verfügen. Bei den Desktop-PCs besteht für Käufer dabei die Möglichkeit, sich die Komponenten einzeln zu kaufen und selbst zusammenzubauen oder ein komplettes Gerät im Handel zu erwerben. Jedoch gelten sie als deutlich preiswerter als Netbooks und kosten häufig unter 200 Euro, was auch daran liegt, dass sie, wie ihr Name verrät, nicht auf Reisen genutzt werden können. Die genutzten Festplatten, Prozessoren und Displays sind nahezu identisch mit jenen von Note- und Netbooks.

Foto: estima – Fotolia

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